Artikelserie: Mach aus deinem Blog einen Ferrari, Teil 3

Tipps & Tricks

Wie das Openhook-Plugin funktioniert

6. August 2010 · 2 Kommentare · 1478 Tage her

Das kostenlose Openhook-PlugIn von Rick Beckmann bietet dem Thesis-Anwender eine einfache Möglichkeit, die Hooks genannten Platzhalter im Thesis Theme mit Inhalten oder Funktionen zu bestücken. Dieser Beitrag, der dritte Teil der Artikelserie Mach aus deinem Blog einen Ferrari, zeigt Schritt für Schritt, wie man das Plugin installiert und was man damit machen kann.

WordPress + Thesis = Ferrari

Was ist das OpenHook-PlugIn?

Technisch gesprochen bietet OpenHook eine Schnittstelle, ein Werkzeug zur einfacheren Bedienung der sog. Hooks von Thesis.

Die Hooks sind vorgefertigte (Leer-)Stellen im Thesis-Theme, in die man beliebige Inhalte oder Funktionen einfügen (anhängen) kann. Stellt euch einfach einen Weihnachtsbaum vor, an dessen Ästen in bestimmten Abständen Häkchen eingeschraubt sind, an die man Kugeln, Kerzen, Sterne oder Glöckchen hängen kann.

Das OpenHook-PlugIn bietet nun eine vereinfachte Möglichkeit, Inhalte (HTML, PHP, Javascript o.ä.) an die Haken zu hängen, indem es für (fast) jeden der inzwischen ca. 60 Haken ein eigenes Eingabefeld zur Verfügung stellt, in das man die Inhalte füllen kann. Es gibt zwar zusätzlich zu den über das PlugIn zugänglichen Hooks noch ein paar weitere, undokumentierte Hooks, aber die lassen wir hier mal beiseite.

Die Eingaben, die man dort macht, werden nicht, wie eigentlich von Thesis vorgesehen, in die Datei custom_functions.php geschrieben, sondern direkt in die WordPress-Datenbank. Von dort liest Thesis sie beim Seitenaufruf aus und fügt sie an den vorgegebenen Stellen in der Website ein.

Die Installation

Wer schon mal ein PlugIn in seinem WordPress-Blog installiert hat, für den ist auch die Installation des Openhook-PlugIns keine besondere Herausforderung. Der einfachste Weg führt über den PlugIn-Bereich im Administrationsmenü von WordPress. Dort gibt man bei der PlugIn-Suche den Suchbegriff openhook ein und klickt – nachdem das Plugin im Repository von WordPress gefunden wurde – auf installieren. Alternativ kann man das Paket auch als ZIP-Datei herunterladen und per FTP in das PlugIn-Verzeichnis auf dem Server laden. Hat man das Plugin installiert und aktiviert, findet man es im Adminmenü unter Design.

Wie verwende ich das Openhook-PlugIn?

Der beste Weg, sich mit der Funktionsweise von Openhook vertraut zu machen, ist: ausprobieren. Zum Beispiel mit ein paar Testeingaben. Schreibt einfach in ein paar der Hook-Eingabefelder im Klartext den Namen des Hooks, speichert die eingabe mit einem der kleinen blauen Speicherbuttons und schaut euch in eurem Blog an, an welcher Stelle die Hook-Namen erscheinen. Dann wisst ihr genau, wo jeder Hook sitzt. An genau dieser Stelle wird dann auch ein Bild oder ein Text erscheinen, dessen (X)HTML-Code ihr in dem entsprechenden Hook-Feld des PlugIns eingegeben habt. Das ist doch ziemlich easy, oder?

Selbstverständlich kann man in die Hooks auch PHP-Scripte eingeben. Man darf dann nur nicht vergessen, das Kästchen Execute PHP on this hook anzuhaken, damit die Ausgabe des Scripts auch auf der Website erscheint.

Wie man sieht, ist das openhook-PlugIn eine einfache Möglichkeit, die rund 60 Hooks des Thesis Themes mit Inhalten zu bestücken, die aus einem einfachen Blog eine interessante Website machen können. Die Lernkurve ist relativ flach, man hat sofort greifbare Ergebnisse. Wenn ihr weitere Fragen dazu habt, nutzt den Kommentarbereich.

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{ 2 comments… einen eigenen schreiben }

1 Michael 08.06.10 at 15:31

Warum nützt Rick eigentlich selbst nicht mehr Thesis?

2 Martin Bauer 08.09.10 at 06:56

Ist bestimmt ein nettes Plugin. Leider erzeugt es keine Cache-Datei sondern lädt immer alles aus der DB. Das seh ich wieder als extreme Bremse an. Hier wäre es besser immer eine eigene Cache-PHP Datei zu erzeugen und diese dann ganz normal in der Thesis Custom PHP-Datei zu laden.

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